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 Rückblick:

Dienstag, 30. Mai 2017

Monika Müller

Trauerbegleiterin-Päd. Therapeutin Bonn

Dem Sterben Leben geben
Die Begleitung sterbender Menschen als spiritueller Weg

Im gut besuchten Rathaussaal referierte Frau Monika Müller über die letzte Lebensphase des Menschen. Ihre Philosophie der Sterbebegleitung beruht auf einer sehr engen Verbindung zwischen Begleitendem und Begleitetem.
Wer Sterbende begleitet, begibt sich in einen sehr intensiven persönlichen Prozess, in dessen Verlauf sich eine veränderte Spiritualität des Begleitenden wie des Sterbenden ergeben kann. Wo in einem intensiven Begleitungsprozess trennende Grenzen verschwinden, kann die Spiritualität zum Halt und Rahmen werden, kann der Begleitende in seinen eigenen Lebens- und Sterbeprozess hineinreifen.


Donnerstag, 27. Oktober 2016
Bruder Paulus Terwitte
Kapuziner-Kloster Frankfurt/Main

 


Vom Ursprung zur Quelle?
Von der Einsamkeit in schwerer Krankheit

Bruder Paulus referiert über die Einsamkeit des Sterbens

Die rund 60 Zuhörer erlebten einen Referenten, von dem sie mit
"Liebe Mitsterbende" begrüßt und angeredet wurden.  Bruder Paulus sieht die Einsamkeit in den letzten Lebensstunden als Ort der Selbstwerdung des Menschen, der in sich hineinhorcht, sein altes Leben reflektiert um dann aufzubrechen in einen neuen Abschnitt. "Die Gesellschaft kann mit dem Tod nicht mehr umgehen." Es sei eine große Hilflosigkeit eingekehrt.
"Im Kommunion- und Firmunterricht wird über alles gesprochen, aber nicht darüber, was ist, wenn Oma stirbt", so Terwitte. Auch die moderne Bestattungskultur der heutigen Gesellschaft sprach er an.
"Keiner weiß heute mehr, wie Beerdigung geht".

Bruder Paulus, der ein gerne gesehener Talkgast in verschiedenen TV-Sendungen war, wurde mit herzlichem Applaus verabschiedet.

 

12. Mai 2016
Frau Dr. Dorothee Spohn

Psychologische Psychotherapeutin, Köln

    

 

 

 

Palliativpflege und Psychologie - eine konstruktive Kombination?

Im gut besuchten Pfarrheim in Meggen vermittelte Frau Spohn den
Anwesenden ihre Erfahrungen im Bereich der
psychologischen Schmerztherapie lebendig und anschaulich.

Für alle Interessierten war die Veranstaltung eine gute Gelegenheit, sich aus kompetenter Sicht Anregungen und Impulse geben zu lassen.

21. Mai 2015 
Prof. Dr. Heribert Niederschlag    

"Kann man das Sterben lernen?"


 

Mit seinem Vortrag zum Thema "Kann man das Sterben lernen" stimmte der Moraltheologe die Zuhörer im vollbesetzen Ratssaal des Rathauses Lennestadt nachdenklich und motivierte in überzeugender Weise, das Leben zu genießen. Zu allen Zeiten, in allen Kulturen und in allen Systemen beschäftigen sich Menschen mit dem Tod als der treibenden, fundamentalen Kraft der menschlichen Existenz. Der Tod stellt für viele die größte Kränkung dar, er ist eine Macht wie keine andere: unentrinnbar, unerfahrbar, unabdingbar, absolut - und ein Leben lang unmittelbar oder doch mittelbar präsent. Prof. Niederschlag gab auch zu bedenken, dass die Menschen, die in der Jugend Angst vorm Leben hatten, später Angst vorm Sterben haben. "Die Entscheidung für die Gegenwart ist wichtig. Entrümpel Sie, nicht nur die Wohnung, sondern auch Ihre Seele. Setzen Sie sich klar definierte Ziele. Finden Sie trotz Terminstress Ihre innere Ruhe", so Prof. Niederschlag.

 

11. September 2014     "Ethik am Lebensende"  

Seine Vortragsreihe "Hospizforum" setzte der Verein Hospiz zur hl. Elisabeth mit einer Vortragsveranstaltung zu ethischen Fragen am Lebensende fort.

Als Referent konnte der Vorsitzende des Diözesan-Ethikrates Paderborn, Dr. Horst Luckhaupt, gewonnen werden. Der Ethikrat ist ein Gremium, bestehend aus Medizinern, Theologen, Sozial- und Rechtswissenschaftlern sowie Fachleuten aus der Pflege; er verfolgt das Ziel, die Qualität ethischer Beratungen und Entscheidungen in caritativen Diensten und Einrichtungen zu fördern. Der Ethikrat nimmt Stellung zu ethischen Fragen, die sich aus der aktuellen Praxis caritativer Arbeit ergeben. Für die Anwesenden war der Vortrag eine gute Möglichkeit, sich aus kompetenter Sicht Anregungen und Impulse geben zu lassen.

 

 8. Mai 2014                   "Bestattungskulturen im Wandel der Zeit"

Thomas Alfes-Zeppenfeld referierte beim Hospizforum

 „Bestattungskulturen und deren Wandel“ stand im Mittelpunkt des Vortrags von Thomas Alfes-Zeppenfeld, geprüfter Bestatter aus Olpe im Rahmen der Vortragsreihe „Hospizforum“  im Lennestädter Rathaus. 
Zu Beginn seines Vortrags machte er den über 70 Zuhörern, darunter auch einige Bestatter aus der Region deutlich, dass er nicht als Unternehmer, sondern als Privatperson vom Hospizverein eingeladen wurde. Der Vortrag vermittelte einen Überblick über die Entstehung und die Entwicklung der Bestattungskultur in Deutschland. Dabei ging Herr Alfes-Zeppenfeld vermehrte auf die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten ein. Auch andere Kulturen und Religionen wurden thematisiert. Die einzelnen Möglichkeiten der Beisetzung und welche Möglichkeiten es in anderen Ländern gibt, wo Bestattungsgesetze anders und offener gestaltet sind, kam zur Sprache.  Die Anwesenden lernten viel Neues, Unbekanntes kennen. Wichtig war auch die Thematik, wie wir selbst mit dem Tod umgehen. Wie nah lassen wir ihn an uns ran, was hat sich dabei in letzter Zeit verändert? Auch das Thema Betattungsvorsorge spielte eine wichtige Rolle. 
Im Anschluss an den sehr interessanten Vortrag beantwortete Herr Alfes-Zeppenfeld die noch offenen Fragen.
   

   
05.September 2013 
Frau Prof. Dr. Annelie Keil
"Zwischen Ankunft und Abschied im Leben unterwegs!
Auf brüchigem Boden Land gewinnen und in der Welt heimisch werden"


Hospizforum

Im gut besetzten Ratssaal der Stadt Lennestadt ging Prof. Dr. Annelie Keil den Fragen nach, "wie man auf brüchigem Boden Land gewinnt und in der Welt heimisch werden kann?" Grundlage hierfür war ihr neues Buch. Sie ging auf die vielfältigen Einflussfaktoren ein, die den Lebensweg bestimmen. In jedem Leben gibt es vier Bereiche, auf die wir keinen Einfluss haben. Wir kommen ungefragt zur Welt, wir kommen ungefragt in eine Familie, wir haben uns das Geburtsdatum nicht ausgesucht, wir haben uns das Land nicht ausgesucht. Außerhalb dieses Bereiches beginnt das Feld, in dem wir Entscheidungen treffen können und auch unsere Einmaligkeit leben können. Die Soziologin und Gesundheitswissenschaftlerin ging auf die vielfältigen Einflussfaktoren ein, die unseren Lebensweg bestimmen. Selbstverantwortung, Humor, positive Einstellung und Neugierde sind Erfolgsfaktoren, die beim Älterwerden helfen. Der Vortrag erreichte fast die zwei Stundengrenze. Im Anschluss gab es heftigen Applaus für die agile, beeindruckende Persönlichkeit, die mit ihrer Lebendigkeit begeisterte.

Hospizforum  23. Mai 2013

"Die Würde des Menschen ist unantastbar"

 
 alt                   

Im Rahmen der Vortragsreihe "Hospizforum" durften wir gleich zwei
Mitglieder des Bundestags als Redner begrüßen, den heimischen 
Abgeordneten Herrn Dr. Matthias Heider und Herrn Hubert Hüppe, Behindertenbeauftragter der Bundesregierung.

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und
zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt", so steht es
seit 1949 im Artikel eins des Grundgesetzes, und so lautete auch 
das Thema eines Vortrags von Herrn Hubert Hüppe, CDU/CSU-MdB.
Rund 90 Minuten referierte der Beauftragte der Bundesregierung für 
Menschen mit Behinderungen zu medizinischen Grundsatzfragen, 
zu Ethik und Recht in der modernen Medizin.
Im Fokus standen Themen wie Organspende, Pränataldiagnostik, Stammzellenforschung, Gentechnik und Klonen.
Aufmerksam verfolgten die Anwesenden diesen interessanten Vortrag.
Anschließend fragte sich manch einer, ob die medizinische 
Forschung die Würde des Menschen entsprechend 
achtet. 
                                                                                     

 alt

Vor der Veranstaltung besuchte Herr Dr. Matthias Heider, heimischer Bundestagsabgeordneter der CDU, das St. Elisabeth Hospiz.
Einige Herren vom Vorstand und ein Mitarbeiter führten ihn durch die 
Einrichtung und erläuterten die Entstehungsgeschichte und den 
Ablauf im Hospiz. 
Auch die Funktionsweise der Spezialbetten, mit denen das Hospiz 
ausgestattet ist, wurde dem Abgeordneten erklärt.